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Sonntag

Sonntagnachmittag, ca. 15 Uhr. Katerspaziergang. Dieser eklige, alkoholschwitzige Drang, sich zu bewegen, um das Karussell im Schädel abzustellen. Frühstück in Form von Salat, versalzenen Pommes und fettigem Drehspießfleisch ist absolviert. Die wahrscheinlich wohltuende Dusche noch nicht. Frische Klamotten und eine Kappe auf den fettigen Haaren müssen fürs erste reichen. Egal. Später. Raus aus dem Haus, einmal links, einmal rechts, wieder links. Unterwegs den Hinterlassenschaften des Ausgeh-Mobs der letzten Nacht ausweichen. Kotze, Dönerreste, Scherben, Kotze. Irgendwie schön, in der Innenstadt zu wohnen. Noch einmal links, zum Fluss und rein in die sonntägliche Mischung aus jungen Eltern, glücklich-verliebten Pärchen, Rentnern und Joggern. Juppheidi! Menschenmassen! Dinge, denen man aus dem Weg geht mit M… Verträgt sich nicht mit dem dicken Kopf. Egal. Weiter. Ausweichen. Überholen. Kinderwagen, Fahrräder, Inlineskates (wann sterben diese Dinger endlich aus?), langsam dahin ...

Review: Offbeat Foundation - First

Jetzt soll er ja endlich kommen, der Frühling. Ostern wurde ganz klassisch mit enormer Frühjahrsmüdigkeit verpennt. Naja, was solls. Mal abwarten, was der Frühling 2015 so bringt. Der Wetterbericht verspricht einigermaßen hohe Temperaturen, die Boulevardpresse überschlägt sich mit Tipps, was man bei schönem Wetter denn so alles machen kann, plötzlich ist der Klimawandel und die Erderwärmung wieder ein Thema, überhaupt soll alles viel wärmer sein, als es irgendwann vielleicht einmal war, Cocktails schmecken wieder (hab's getestet) und Ska kann ich mir auch wieder anhören. Nach Monaten voller Punkrock und Hardcore in den Ohren, scheint sich mein Gehirn wieder auf ruhige Töne zu freuen. Whooop Whooop Dopamin! Und passend zu diesen Frühlingsgefühlen gibt es hier mein Review einer der schönsten Ska-Platten der letzten Jahre. "First", dem ersten (ach was) Album von Offbeat Foundation. Dieses Review habe ich 2013 schonmal bei Achim's feinem Webzine "Der Dude Goes Ska...

Manchmal

Manchmal wird man ziemlich schnell und hart auf den Boden der Tatsachen geholt. Manchmal erscheinen die eigenen großen Probleme plötzlich ganz klein und unbedeutend. Manchmal möchte man Tage einfach überspringen und so weitermachen, als wäre nichts geschehen. Manchmal ist das Leben hart, unglaublich ungerecht und lässt Scheiße regnen. Manchmal kriechen Dämonen, von denen man dachte, sie wären verbannt, wieder über die Schulter, ins Bewusstsein und saugen sich da fest. Manchmal schmecken Zigaretten und der resultierende Nikotionflash zuckersüß. Manchmal wünscht man sich, das Wasser im Glas hätte 40 Prozent, um damit der Beschissenheit der Dinge zuzuprosten. ...und heute ist erst Mittwoch...

Kaffeefahrt Teil 5 - Nachwehen

Und da ist sie auch schon wieder vorbei, die Minitour...schön wars...und anstrengend....und aufregend...und auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Jetzt, mit ein paar Tagen Abstand, wieder aufgeholtem Schlaf und auf Normalzustand zurückgekehrtem Kreislauf und Verdauungsrythmus, kann man einen Blick zurück werfen und getrost sagen: "Geiles Ding! Das machen wir nochmal!" Mal abwarten, was die Zukunft so bringt. Neue Kontakte zu tollen Menschen sind auf jeden Fall gegeben. Wie das nunmal so ist, nach jeder Erfahrung wird man schlauer. Darum folgt meine persönliche Liste der Dinge, die ich beim nächsten Mal berücksichtigen werde: Nimm mehr als zwei Pullover mit. Es ist noch Winter, verdammt. Und mindestens ein Pulli stinkt nach Kippen. Wenn du die Chance hast zu schlafen, nutze sie! Bekämpfe deinen Kater und katerähnliche Erscheinungen massiv und mit bewährten Mitteln. Du bist in tollen Städten zu Gast. Nimm dir zumindest eine Stunde, um sie zu erkunden. Du bist den ganze...